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Lauter Musik

Set A Fire

by What Josephine Saw

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about

Leichtigkeit statt leise Zweifel, ein stürmisches Herz, wo ein schweres schlug, und vier Stimmen, wo vormals eine sang: Deutlich machen What Josephine Saw auf ihrem zweiten Album, dass das, was war, nicht alles ist, was möglich ist. So titelte die erste Single-Auskopplung denn auch mit «There Is More» — und steht ein für die Chancen, die Veränderung bietet. Lang genug im Kreis gedreht und an dem gehalten, was man schon kennt — da geht noch mehr. Und wenn’s nur ist: «If you turn off the light, I let the dark shine.»

Wider den Stillstand und Starrsinn, nach Ausbruch und Aufbruch ruft die erste Single, aber auch das Album als Ganzes und mit ihm die Band: In neuer Besetzung, nun zu viert statt zu sechst, haben What Josephine Saw entschieden, fortan auf einen Lead-Sänger zu verzichten und nicht mehr einzeln an ihren Instrumenten einzustehen, sondern unisono auch für den Gesang. «Warum denn nicht?!», war die Devise, die Doppelrolle kein Hindernis und der Lohn fürs Wagnis: eine neue Qualität von Freude, die hörbar wird.

Bei allem, was neu und anders ist: In die Bretagne sind What Josephine Saw zurückgekehrt, um ihr zweites Album einzuspielen, wo schon das erste entstand — in den abgelegenen Hof-Hallen des Studios Black Box und in Zusammenarbeit mit dem irischen Produzenten David Odlum (The Frames, Glen Hansard, dEUS), der das Album dieses Mal auch gemixt und gemastert hat, fand Set A Fire zu seiner Form.

Als Momentaufnahme, als Zeitdokument von vier Studio-Tagen und im Verzicht, auf die zahlreichen Möglichkeiten der Computerbearbeitung zurückzugreifen, steht Set A Fire für Reduktion statt Rumgebastel und authentischen Sound statt Sound-Effekte. Grundsatz war und blieb: Allein das, was mit einem Schlagzeug, zwei Gitarren und einem Bass live zu leisten wäre, sollte auf die Platte drauf. Was da nun ist, ist roher, energischer Indie-Rock, der auch mal Platz einräumt für dreiminütige Gitarren-Soli.

Durchaus: Was am 21. Oktober beim Zürcher Label «Lauter Musik» erscheint, ist so gar nicht, wie das Debütalbum war. Aber wenn das zweite Album so anders ist, als das erste war — dann gibt’s nichts zu vermissen, nur neu zu entdecken.

credits

released October 21, 2016

written and produced by What Josephine Saw
recorded and mixed by David Odlum at Studio Black Box, France
mastered by David Odlum and Peter Deimel at Studio Black Box, France
artwork by Lisa Pepita Weiss & Eve Hübscher

LMU006 – Lauter Musik
VÖ 21.10.2016
Vinyl / CD
www.lauter.ch/whatjosephinesaw

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about

What Josephine Saw Zürich, Switzerland

Leichtigkeit statt leise Zweifel, ein stürmisches Herz, wo ein schweres schlug, und vier Stimmen, wo vormals eine sang: Deutlich machen What Josephine Saw auf ihrem zweiten Album «Set A Fire», dass das, was war, nicht alles ist, was möglich ist.

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